Der Badminton Club Remagen musste in der 2. Bundesliga zwei weitere Niederlagen einstecken. Am Samstag gab es zunächst ein 1:6 gegen Neubiberg (München), und am Sonntag unterlag man der SG Schorndorf mit 2:5. Damit stehen die Römerstädter mit vier Punkten Rückstand nun auf einem möglichen Abstiegsplatz. Aber noch ist nicht aller Tage Abend. Denn die einzelnen Spiele waren meist viel knapper, als es die Endergebnisse vermuten lassen.

Nach dem dritten Spieltag in der 2.Badminton Bundesliga steht das Team des BC Remagen auf einem Nichtabstiegsplatz – und so soll es möglichst auch bleiben.
Zu den nächsten beiden Heimspielen haben sich mit den Teams aus München-Neubiberg/Ottobrunn und Schorndorf (Baden-Württemberg) allerdings harte Brocken angekündigt. Beide Mannschaften gehören mit Sicherheit zu den stärkeren Teams der Liga und sind bereits seit langem in der zweithöchsten deutschen Spielklasse etabliert.

Beim Lokalderby gegen der BC Niederlützingen rund um den ehemaligen Remagener Spitzenspieler Stefan Horn musste unsere Reserve mit dem 2:6 eine deutliche Niederlage hinnehmen. Siegen im Dameneinzel durch Annica Rohbeck und im Gemischten Doppel (Annika Konder / Heiko Weinert) standen teilweise recht deutliche Niederlagen gegenüber.

Nach dem durchaus erfolgreichen Auftaktwochenende gab es mit dem 0:7 eine deutliche Niederlage gegen das Spitzenteam der 2. Bundesliga, 1. BC Bischmisheim 2. Die Saarbrücker Vorstädter, deren 1. Mannschaft allein in den letzten fünf Jahren viermal Deutscher Mannschaftsmeister wurde und auch jetzt wieder die Tabelle der 1. Bundesliga anführt, hatten offensichtlich doch etwas Respekt vor dem Neuling, denn mit Michael Fuchs und Marcel Reuter hatten sie zwei Ex-Nationalspieler und mehrfache nationale und internationale Titelträger mit im Aufgebot.

Euphorisch, aber auch mit ein wenig Bammel gingen die Römerstädter am vergangenen Wochenende in heimischer Rheinhalle zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte in der 2. Bundesliga aufs Feld. Zum Auftakt war samstags Mitaufsteiger BC Offenburg zu Gast. Eine tolle Stimmung in der Halle mit rund 180 Zuschauern war sicher Motivation genug für die Cracks des BCR.