Das war gar nichts am vergangenen Sonntag, als die Bundesligatruppe des Badminton Club Remagen mit einer 0:7 Klatsche aus dem hessischen Dortelweil zurückkehrte. Man wusste zwar um die Stärke der Hessen, die im Hinspiel noch knapp mit 4:3 nach Hause geschickt werden konnten. Davon war man jetzt aber meilenweit entfernt.

Lediglich das 1. Männerdoppel mit Max Stage/Thilo Mund konnte beim knappen 9:11, 9:11, 10:12 noch ein wenig mithalten. Und Tobias Mund holte im Spitzeneinzel gegen Dortelweils Nummer eins David Peng sogar zwei Sätze, musste sich im Entscheidungsdurchgang aber auch geschlagen werden. Das war´s dann aber auch. Ein so schlechtes Ergebnis haben die Remagener sich selbst gegen den Klassenprimus aus Bischmisheim nicht eingehandelt. Hier konnten sie beim 0:7 immerhin vier Sätze für sich verbuchen, gegen Marktheidenfeld waren es sogar acht meist sehr knappe Sätze. Was war los am vergangenen Sonntag? Sicher gehört der Erstligaabsteiger auch mit etwas verändertem Team zu den Top-Mannschaften in der 2. Bundesliga, was sie im Spiel gegen die Römerstädter mit einer überzeugenden Leistung und fast fehlerfreiem Spiel eindrucksvoll unter Beweis stellten.  Der 3. Tabellenplatz mit nur zwei Punkten Rückstand kommt nicht von ungefähr. Aber so deutlich unterzugehen, das hatte man nach dem Erfolg im Hinspiel sicher nicht erwartet. Die Lage am Tabellenende ist nach wie vor dramatisch, aber noch nicht ganz hoffnungslos. Erschwerend kommt allerdings noch hinzu, dass aufgrund der Tabellensituation in der 1. Bundesliga eventuell auch drei Mannschaften aus der 2. Liga absteigen müssen. Eine Vorentscheidung fällt sicher beim nächsten Heimspiel gegen Tabellennachbar Hofheim, wo man in deren Halle einen knappen 4:3 Erfolg mit an den Rhein bringen konnte. Fahren die Römerstädter hier einen klaren Sieg ein, besteht immer noch ein Fünkchen Hoffnung. Am Sonntag, 26. Januar um 14 Uhr sind die Hessen zu Gast in der heimischen Rheinhalle. Es ist das letzte Heimspiel in dieser Saison, und mit der lautstarken Unterstützung hoffentlich wieder zahlreicher Zuschauer ist ein Erfolg durchaus drin.