Tolle Erfolge konnten die Remagener Junioren (U22) bei den Südwestdeutschen Titelkämpfen in der heimischen Rheinhalle erzielen. Nicht weniger als sechs von acht Startern konnten sich eines der begehrten Tickets für die Deutschen Meisterschaften Mitte April in Peine (Niedersachsen) sichern. Dazu kommt noch Vincent Wansorra als erster Nachrücker im Einzel – eine Quote, mit der selbst der größte Optimist nicht rechnen konnte.


Mit Sarah Sass im Damendoppel (gemeinsam mit Partnerin Ann-Kathrin Hippchen aus dem Saarland), Tobias Mund im Einzel sowie gemeinsam mit seinem Bruder Thilo im Doppel schafften es drei Remagener bis ins Halbfinale und somit auch auf das Treppchen. Komplettiert wurde das gute Teamergebnis durch die Viertelfinalteilnahmen von Sarah Sass und der erst 16 jährigen Annica Rohbeck im Einzel, Olivia Kaden (ebenfalls erst 16) und Annica Rohbeck im Doppel sowie im Mixed Lennart Konder / Sarah Sass und Tobias Mund / Olivia Kaden.
Dementsprechend zufrieden zeigte sich dann auch Cheftrainer Heiko Weinert: “Solch ein Teamergebnis ist natürlich super – auch wenn diesmal der ganz große Erfolg in der Spitze leider ausblieb.“ Er spielte damit vor allem auf die Mundbrüder im Doppel an, denn die beiden mussten sich als Topgesetzte in der Vorschlussrunde in drei Sätzen geschlagen geben. „Aber Sarah mit Qualiplätzen in allen Disziplinen und vor Allem Olivia und Neuzugang Annica, die beide noch U17 spielen können, entschädigen dafür“, und fügt mit einem Augenzwinkern hinzu „dann können die beiden Jungs das ja auf den Deutschen wieder gut machen.“