Nach dem durchaus erfolgreichen Auftaktwochenende gab es mit dem 0:7 eine deutliche Niederlage gegen das Spitzenteam der 2. Bundesliga, 1. BC Bischmisheim 2. Die Saarbrücker Vorstädter, deren 1. Mannschaft allein in den letzten fünf Jahren viermal Deutscher Mannschaftsmeister wurde und auch jetzt wieder die Tabelle der 1. Bundesliga anführt, hatten offensichtlich doch etwas Respekt vor dem Neuling, denn mit Michael Fuchs und Marcel Reuter hatten sie zwei Ex-Nationalspieler und mehrfache nationale und internationale Titelträger mit im Aufgebot.

Und das bekamen Max Stage/Thilo Mund im 1. Männerdoppel auch gleich zu spüren. Immerhin zwangen sie die beiden Top-Athleten im 1. Satz noch in die Verlängerung, kamen auch ein ums andere Mal dicht heran, mussten am Ende aber doch die Überlegenheit anerkennen. Die größere Routine und Ballsicherheit waren letztlich ausschlaggebend. Weder das Damendoppel mit Sarah Kämpf/Theresa Ebertz, noch Ebertz im Einzel und Tobias Mund im Spitzeneinzel kamen trotz guten Spiels und vollem Einsatz auch nur in die Nähe eines Punktgewinns. Immerhin: Das 2. Doppel mit Tobias Mund/Thomas Fuchs sowie das Mixed (Sarah Kämpf/Thilo Mund) nahmen den Saarländern einen Satz ab. Und ganz nah am Ehrenpunkt war Max Stage im 2. Einzel. Hier musste erst der 5. Satz entscheiden, aber offensichtlich war da irgendwie die Luft raus, so ging auch dieses Spiel an den Favoriten. Und dennoch: Die Römerstädter haben sich gut verkauft, trotz der insgesamt deutlichen Schlappe Moral bewiesen und gezeigt, dass sie sich nicht einfach abschießen lassen. Denn Bischmisheim musste schon einiges zeigen, um zum Sieg zu kommen. Und wieder toll: Die knapp 100 Zuschauer gingen voll mit und feuerten ihr Team an. Nun heißt es „Wunden lecken“ und den Blick nach vorne richten. Nach zweiwöchiger Pause stehen am 5. und 6. Oktober die nächsten beiden Heimspiele an: Samstags ist der TSV Neubiberg (München) zu Gast, am Sonntag schlägt die SG Schorndorf aus dem „Schwabenländle“ in der Rheinhalle auf. Zwar sind beide Teams auch favorisiert, aber ganz aussichtlos ist der BCR in heimischer Halle nicht.