Schon die Vorzeichen für die beiden letzten Spiele der Regionalliga-Hinrunde waren alles andere als gut. Nachdem eh schon die Nummer 1 bis 3 bei den Herren fehlte, musste man zu allem Überfluss aufgrund einer Doppelbelegung der Rheinhalle in umliegende Hallen ausweichen. Dadurch war an beiden Tagen auch die Zuschauerkulisse nicht so, wie sonst in dieser Saison gewohnt und auch die Spielfeldmatten (die ein wirklicher Heimvorteil sind!) konnten nicht genutzt werden.

Insgesamt nicht weniger als acht von zwölf möglichen Titeln (!) konnten die Spieler der Remagener Trainingsgruppe bei den diesjährigen Titelkämpfen in Neuwied mit nach Hause nehmen. In allen Altersklassen konnten sich die Kiddies je mind. einen Titel sichern, so dass die Trainer – ob zu Hause am Ticker oder vor Ort in der Halle – zu Recht stolz auf ihre Schützlinge sein konnten.

Auf ein nicht ganz erwartetes erfolgreiches Wochenende in der Regionalliga Mitte kann der BC Remagen zurückblicken, blieben doch gegen die beiden hessischen Teams drei Punkte am Rhein.
Da mit Bernd Mockenhaupt, Alex Zimmermann und Timm Griesbach die drei Ranglistenersten fehl-ten, Laura Meyer bei den Damen auch verhindert war, ging man mit gemischten Gefühlen an den Start. Bei den Herren kam Lennart Konder zum Einsatz und seine kleine Schwester Annika gab mit gerade einmal 15 Jahren (!) ihr Debut in der dritthöchsten deutschen Spielklasse - Erinnerungen an Anne Zimmermann (jetzt Mockenhaupt) wurden wach, denn auch die langjährige Nummer 1 der Remagener bei den Damen startete in diesem Alter in der ersten Mannschaft.

Nach dem knappen 5:3 Erfolg gegen die Zweitvertretung aus Fischbach war man am vergangenen Wochenende auf „Gastspielreise“ im Saarland unterwegs. Dass hier die Trauben sehr hoch hängen würden, war von vorneherein klar: Samstags musste man zunächst bei der Reserve des BC Bischmisheim antreten. Hier weiß man vorher nie so genau, wer dann tatsächlich auf dem Feld stehen wird.

Wurden auf der ersten Südwestdeutschen Rangliste mit vier Halbfinalteilnehmen und einem Sieg die Ergebnisse der Remagener Trainingsgruppe schon unter dem Motto „richtig gut“ abgespeichert, so konnten sich die Spieler auf der zweiten Rangliste in Betzdorf gar noch einen Tick besser platzieren.