Für die Remagener O19 Spieler ist traditionell das SüdWestPfälzische Mannschaftsturnier in Herxheim der Auftakt in die neue Saison. Bei tropischen Temperaturen und guten Gegnern ist es ein guter Test für Schlagsicherheit, Kondition und die mühsam über den Sommer antrainierte Partyhärte.

Ziemlich genau um 17:00 Uhr am Sonntag war es vollbracht – mit dem Finale im Mädcheneinzel U17 endete das letzte von mehr als 500 Spielen des TÖNISSTEINER JUNIOR CUPs in der Remagener Rheinhalle. Mit knapp 200 Teilnehmern in den insgesamt sieben Altersklassen konnte die 13. Auflage des mittlerweile über die Grenzen des Rheinlandes hinaus bekannten Turniers erneut einen Teilnehmerrekord aufstellen und so zeigte man sich von Seiten des Badminton Clubs Remagen auch sehr zufrieden.

Schon die Vorzeichen für die beiden letzten Spiele der Regionalliga-Hinrunde waren alles andere als gut. Nachdem eh schon die Nummer 1 bis 3 bei den Herren fehlte, musste man zu allem Überfluss aufgrund einer Doppelbelegung der Rheinhalle in umliegende Hallen ausweichen. Dadurch war an beiden Tagen auch die Zuschauerkulisse nicht so, wie sonst in dieser Saison gewohnt und auch die Spielfeldmatten (die ein wirklicher Heimvorteil sind!) konnten nicht genutzt werden.

Insgesamt nicht weniger als acht von zwölf möglichen Titeln (!) konnten die Spieler der Remagener Trainingsgruppe bei den diesjährigen Titelkämpfen in Neuwied mit nach Hause nehmen. In allen Altersklassen konnten sich die Kiddies je mind. einen Titel sichern, so dass die Trainer – ob zu Hause am Ticker oder vor Ort in der Halle – zu Recht stolz auf ihre Schützlinge sein konnten.

Auf ein nicht ganz erwartetes erfolgreiches Wochenende in der Regionalliga Mitte kann der BC Remagen zurückblicken, blieben doch gegen die beiden hessischen Teams drei Punkte am Rhein.
Da mit Bernd Mockenhaupt, Alex Zimmermann und Timm Griesbach die drei Ranglistenersten fehl-ten, Laura Meyer bei den Damen auch verhindert war, ging man mit gemischten Gefühlen an den Start. Bei den Herren kam Lennart Konder zum Einsatz und seine kleine Schwester Annika gab mit gerade einmal 15 Jahren (!) ihr Debut in der dritthöchsten deutschen Spielklasse - Erinnerungen an Anne Zimmermann (jetzt Mockenhaupt) wurden wach, denn auch die langjährige Nummer 1 der Remagener bei den Damen startete in diesem Alter in der ersten Mannschaft.