Am kommenden Wochenende beginnt für die Spieler des BCR bereits die Rückrunde in der 2. Badminton-Bundesliga. Zu Gast sind mit Jena und Marktheidenfeld die beiden Teams, gegen die die Römerstädter die letzten Hinrundenspiele vom Ergebnis her leider deutlich verloren haben. So ist also Wiedergutmachung angesagt.

Knapp daneben ist auch vorbei, das trifft beim Badminton-Zweitligisten in dieser Saison ganz besonders zu. Auch wenn die Endergebnisse mit 2:5 in Marktheidenfeld und sogar 1:6 in Jena auf den ersten Blick deutlich erscheinen, wurden einzelne Spiele doch wieder recht knapp verloren. Mit genügend Selbstvertrauen aufgrund der Siege aus den letzten beiden Spielen machte sich das Team im vom Sponsor „NoBaxx“ dankenswerter Weise zur Verfügung gestellten 9-Sitzer auf die Reise zunächst ins bayrische Marktheidenfeld und abends dann noch nach Jena.

Mit dem Auswärtssieg vom letzten Spieltag im Rücken empfingen die Römerstädter am vergangenen Sonntag Funball Dortelweil in der heimischen Rheinhalle. Die Hessen hatten vier von sechs Spielen gewonnen und lagen auf Platz vier der Tabelle in der 2. Bundesliga, ein schweres Unterfangen für den BCR. Die Bad Vilbeler Vorstädter ließen auch keinen Zweifel daran, dass sie gewinnen wollten, reisten sie doch gleich mit fünf Herren und vier sehr starken Damen an.

Den insgeheim erhofften doppelten Punktgewinn in der 2. Bundesliga konnte der BC Remagen am 6. Spieltag im hessischen Hofheim verbuchen. Die Taunusstädter waren etwas besser aus den Startlöchern gekommen und konnten bereits drei Siege auf ihrem Punktekonto verbuchen. Das rheinländische Spitzenteam war daher gewarnt. Man kennt die Hessen aber ganz gut aus den letzten Regionalliga-Jahren, wo es meist zu engen Spielen mit knappem Ausgang kam.

Der Badminton Club Remagen musste in der 2. Bundesliga zwei weitere Niederlagen einstecken. Am Samstag gab es zunächst ein 1:6 gegen Neubiberg (München), und am Sonntag unterlag man der SG Schorndorf mit 2:5. Damit stehen die Römerstädter mit vier Punkten Rückstand nun auf einem möglichen Abstiegsplatz. Aber noch ist nicht aller Tage Abend. Denn die einzelnen Spiele waren meist viel knapper, als es die Endergebnisse vermuten lassen.