Badminton Club Remagen schlägt wieder auf

Am Samstag Start in der Rheinhalle

REMAGEN. DG. Die inzwischen dritte Saison in der 2. Bundesliga startet am kommenden Wochenende gleich mit zwei Heimspielen: Am Samstag schlägt um 14 Uhr der TV Marktheidenfeld in der Rheinhalle auf, sonntags empfängt der BCR bereits um 13 Uhr die 2. Mannschaft aus Dortelweil. Zu den Sportfreunden aus dem Frankenland pflegen die Remagener eine freundschaftliche Beziehung. Das nicht zuletzt auch, weil der „Hädefelder“ Thomas Fuchs im ersten Bundesligajahr als Ersatz für den damals verletzten Timm Griesbach die Remagener Farben vertreten hat. Ein Wiedersehen gibt es auch noch mit Nicole Schnurrer, die vor ihrem berufsbedingten Wechsel nach Bayern auch schon für den BCR aufschlug und jetzt in Marktheidenfeld spielt.

Die Stammspieler der letzten Jahre Tobias und Thilo Mund, Max Stage und Timm Griesbach bei den Herren sowie in der Damenabteilung Sarah Kämpf und Theresa Ebertz sind noch alle mit dabei. Auch die ungarische Nationalspielerin Daniella Gonda, die beim Eröffnungsspiel mit von der Partie ist, sowie Nachwuchsspieler Leonard Johnson, die beide schon im vergangenen Jahr Bundesligaluft schnuppern konnten, gehen wieder für den BCR aufs Feld. Ergänzt wird der Kader durch die Schweizer Spitzenspielerin Ronja Stern, deren Wurzeln übrigens im Bonner Raum liegen.

Ronja Stern

Sowohl Gonda als auch Stern werden allerdings nicht alle Spiele mitmachen, da sie regelmäßig bei Turnieren im Internationalen Badminton-Circus an den Start gehen. Zwei weitere Neuzugänge können die Remagener verzeichnen. Ursprünglich aus Rheinbach, in den letzten Jahren beim 1. CfB Köln in der 2. Liga Nord am Start, stieß Oliver Schmidt, genannt „Schmiddi“ zum BCR. Und noch ein Neuer verstärkt das Team der Römerstadt: Ansgar Kirste wechselte aus Brühl zum BCR. Und dann hat noch eine „alte“ Bekannte den Weg zurück ins Rheinland gefunden: Ina Vermaßen war ebenfalls beim 1. CfB Köln aktiv, Badminton gelernt hat sie aber in Andernach und ist aus dieser Zeit den Remagenern, auch als Mixed-Partnerin, bestens bekannt. Mit Annica und Katharina Rohbeck aus Plaidt, die hauptsächlich in der Rheinland-Pfalz-Liga zum Einsatz kommen sollen, stehen noch weitere aussichtsreiche Spielerinnen zur Verfügung. Ergänzt wird der Kader dann durch die „Alt-Internationalen“ Heiko Weinert und Oliver Schubert sowie Julian Vogt. Der BCR verfolgt also auch weiter seine Linie, Spieler*Innen sollen möglichst aus der Region kommen. Zum einen ist die Identifizierung mit dem Verein meistens besser, zum anderen zieht das auch Zuschauer an. Die Hauptsponsoren sind übrigens alle bei der Stange geblieben, so dass die Saison finanziell kein Wagnis ist.

Wie sind die Aussichten des BCR? Das Ziel heißt: So früh wie möglich nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben. Die Liga scheint recht ausgeglichen zu sein, so dass durchaus eine Platzierung im oberen Drittel möglich erscheint. Läuft es aber nicht so gut, kann man sich auch schnell im Tabellenkeller wiederfinden. Es bleibt sicher spannend.

Nach jetzigem Stand sind Zuschauer zugelassen. Allerdings ist nach der zurzeit gültigen Corona-Verordnung beim Eintritt eine namentliche Registrierung mit entsprechendem Nachweis nach der „3-G-Regel“ (geimpft, getestet oder genesen) erforderlich. Es macht also Sinn, möglichst frühzeitig zu kommen. Nachdem der BCR das technische Equipment besorgt hat, können die Spiele im Übrigen auch bei Sportdeutschland TV verfolgt werden. Der BCR freut sich auf die neue Saison und möchte gerne wieder möglichst viele Zuschauer vor Ort begrüßen.

Die Spiele am Wochenende:

Samstag, 11.09.  14 Uhr:  BCR vs. TV Marktheidenfeld

Sonntag, 12.09.  13 Uhr:  BCR vs. Funball Dortelweil