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Bei den diesjährigen Deutschen Juniorenmeisterschaften U22 konnte Nina Becker leider nicht ganz das Topergebnis des letzten Jahres – hier wurde sie Deutsche Vizemeisterin im Gemischten Doppel – wiederholen.
Im Damendoppel zeigte sich Nina gemeinsam mit ihrer Partnerin Louisa Marburger vom Aufsteiger in die 2. Bundesliga SV Fischbach als Ungesetzte von ihrer besten Seite. Nach einem glatten Sieg in Runde 1 konnte die an 3/4 gesetzte Paarung Beecken/Berge (NRW) in zwei Sätzen geschlagen werden. Im Viertelfinale dann ein Krimi gegen Neve / Rudert (Bayern). In beiden Sätzen musste die Verlängerung die Entscheidung bringen – leider zu Ungunsten von Nina und Louisa.
Im Gemischten Doppel war es auch wieder ein knappes Spiel, diesmal eine Dreisatzniederlage, die Nina und ihrem Stammpartner Daniel Stratenko (1.BC Beuel) das aus in Runde 3 brachte.
Von Auslosungspech konnte man durchaus im Dameneinzel sprechen. Direkt in der zweiten Runde traf Nina auf die spätere Vizemeisterin Lara-Sophie Dreesen und schied nach teilweise gutem Spiel knapp in zwei Sätzen (16:21/19:21) aus.
Jetzt ist endlich eine (kleine) Turnierpause bis zu den nächsten internationalen Turnieren, bei denen Nina versuchen wird, auch in der Weltrangliste nach oben zu klettern. Da allerdings zum 01.05. der Qualifikationszeitraum für die Olympischen Spiele in Paris startet, ist es sogar bei kleineren Turnieren schwierig überhaupt ins Teilnehmerfeld zu kommen.
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Gestern Abend gab Hannah Pohl ihre (vorerst?) letzte Einheit bei unserer Bundesliga Trainingsgruppe :-(
Die zweimalige WM-Teilnehmerin und A-Lizenz Inhaberin leitete in den letzten anderthalb Jahren hauptverantwortlich eine Einheit am Mittwochabend und schaffte es, unser Team optimal für die Aufgaben der Badminton Bundesliga vorzubereiten - was sich in den Platzierungen der letzten beiden Jahre (3. und 4.) auch gut ablesen lässt. Aufgrund ihres beruflichen Wechsel zur Sportstiftung NRW war es ihr aber leider nicht möglich, die - heutzutage bei Bundesligisten eher selten anzutreffende lokale - Trainingsgruppe weiterhin so zu leiten, wie es notwendig ist und vor Allem wie sie es sich auch selber vorstellt.
„Hannah hinterlässt eine große Lücke, denn eine solch engagierte und top ausgebildete Trainerin zu finden, ist alles andere als einfach,“ teilt dann auch Vereinschef Heiko Weinert mit, „zum Glück hat sie aber Bereitschaft erklärt, z.B. bei Lehrgängen nach Möglichkeit noch mit an Bord zu sein.“ Das Team verabschiedete Hannah schon mal im kleinen Kreis, das offizielle „Good-Bye“ folgt dann bei der kommenden Saisonabschluss-Feier.
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Um es mal mit einem Skatausdruck zu beschreiben: Der BCR spielte am Wochenende „ohne zwei“, will heißen: Die beiden an eins und zwei gesetzten Tobias Mund und Max Stage waren noch nicht wieder fit und mussten pausieren. Da war guter Rat teuer, und da auch Leo Johnson nicht zur Verfügung stand, sprangen aus der 2. Mannschaft Ansgar Kirste und Neuzugang Marcus Barsch, der mit gut „Ü 40“ sein Debüt in der Bundesliga gab, in die Bresche. Die Damenseite war dafür umso besser besetzt: Neben Sarah Pinnen und Ina Vermaßen stand die Schweizer Nationalspielerin Ronja Stern an beiden Tagen zur Verfügung, und sonntags kam auch Nina Becker nach Auslandsaufenthalt wieder zum Einsatz. Das 1. Doppel (Thilo Mund/Oliver Schmidt) konnte nur den 2. Satz holen, so dass die Franken in Führung gehen konnten. Auf der Gegenseite stand beim TV Marktheidenfeld mit Michael Fuchs, unter anderem auch Olympiateilnehmer, immerhin einer der erfolgreichsten Doppel- und Mixed-Spieler der jüngsten Vergangenheit. Ordentlich zu kämpfen hatten auch Pinnen/Vermaßen im Doppel, dass sie nach 11:9, 7:11, 11:9, 8:11 und 11:7 erst im Entscheidungssatz zum Ausgleich nach Hause brachten. Das 2. Doppel (Kirste/Barsch) hatte hingegen keine wirkliche Chance, der BCR lag wieder zurück. Gut, dass Stern beim glatten Dreisatzsieg keine Probleme hatte und erneut ausgleichen konnte. Nun standen die beiden Männereinzel an. Das Spitzeneinzel, in dem Oliver Schmidt (Foto) nun antreten musste, hatte es in sich. Gegen einen Gegner, der in der gesamten Saison eine 15:2 (!) Spielbilanz im Einzel aufwies, kämpfte er sich in den Entscheidungssatz und brachte den BCR mit 3:2 in Führung. Dieser Sieg war schon eine kleine Sensation, denn „Schmiddi“ ist eigentlich Doppel- und Mixed-Spezialist. Ein Punkt, den der BCR sicher nicht unbedingt auf der Rechnung hatte. Und als auch Kirste nach einem Hänger im 1. Durchgang die folgenden Sätze holte, war der Sieg schon sicher. Das abschließende Mixed (Stern/Mund) hatte es wieder mit Michael Fuchs und an seiner Seite Nicole Schnurrer – unsere ehemalige Nummer 1, bevor es sie beruflich gen Süden verschlug - zu tun. Hier setzte sich deren große Erfahrung durch, am Ende siegten die Römerstädter knapp mit 4:3. Es war schon ein etwas „verrücktes“ Spiel, da ausgerechnet die beiden Herreneinzel geholt wurden.
Am Sonntag schlug zum letzten Saisonspiel Tabellenprimus und bereits feststehender Meister 1.BV Maintal in der Rheinhalle auf. Vor Spielbeginn hatten sich die Verantwortlichen des BCR noch etwas Besonderes einfallen lassen: Die Wave Allstars Cheerleader, eine Abteilung des PSV Remagen, zeigten unter dem Beifall der knapp 200 Zuschauer vor und nach dem Spiel ein tolles Showprogramm und stand Spalier beim Einlauf beide Teams. Doch nun zum Spiel: Das Damendoppel (Becker/Vermaßen) holte den ersten Satz, konnte sich dann aber nicht weiter durchsetzen. Mund/Schmidt (1. Doppel) mussten in den Entscheidungssatz, mit 11:8, 11:9, 6:11, 6:11 und 11:8 glichen sie zum 1:1 aus. Das 2. Doppel (Kirste/Barsch) gab in drei Sätzen ab, ehe Stern beim Dameneinzel mit einem Dreisatzsieg das 2:2 holte. Das war es aber dann: Kirste im 2. Einzel und das Mixed mit Stern/Mund unterlagen. Und wieder war es „Schmiddi“, der im Spitzeneinzel ein großes Spiel lieferte. Erst im 5. Satz hatte er seinem Gegner nicht mehr viel entgegenzusetzen, Endstand 2:5. Die Römerstädter können mit ihrem Abschneiden in der abgelaufenen Saison aber hoch zufrieden sein. In einem weitgehend ausgeglichenen Feld festigte der BCR den 4. Tabellenplatz und kann sich in aller Ruhe auf die dann fünfte Saison in der zweithöchsten Spielklasse vorbereiten.
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Keine Abstiegssorgen, die Meisterschaft ist auch nicht mehr möglich, also gute Voraussetzungen für ein Wochenende, an dem die Römerstädter unbeschwert aufspielen können. Aber natürlich will sich das Team mit einer guten Leistung von seinen Zuschauern verabschieden und hat daher sicher auch den ein oder anderen Punkt im Visier. Leicht wird es aber nicht werden, denn mit dem BV Maintal kommt sonntags der derzeitige Tabellenführer in die Rheinhalle und wird sicher alles daransetzen, diesen Platz zu verteidigen und die Meisterschaft in der 2. Badminton-Bundesliga zu erringen. Das Hinspiel ging mit 2:5 recht deutlich an die Hessen. Selbst wenn der BCR in Bestbesetzung antritt, dürfte ein zwar durchaus möglicher Sieg aber nicht einfach sein. Gespielt wird am Sonntag bereits um 11 Uhr in der Rheinhalle, da am letzten Spieltag alle Spiele der 2. Bundesliga zeitgleich starten müssen.
Tags zuvor ist der TV Marktheidenfeld zu Gast. Das befreundete Team aus Franken liegt punktgleich einen Platz vor Remagen und ist dem BCR bestens bekannt - mit Nicole Schnurrer und Thomas Fuchs schlagen gar zwei ehemalige BCR-Spieler für die Mannschaft auf. Das Hinspiel konnte ganz knapp mit 4:3 gewonnen werden, auch jetzt dürfte es wieder ziemlich eng zugehen, so dass mit spannenden Spielen zu rechnen ist. Spielbeginn am Samstag ist zur gewohnten Zeit um 14 Uhr. Zum Abschluss der Saison wünscht sich der BCR wieder ein möglichst volles Haus.
Nach diesem Spieltag ist in den Ligen dann zunächst einmal Pause, in der es für den BCR gilt, sich auf die nunmehr fünfte Zweitliga-Saison vorzubereiten, die im September beginnt.
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Drei Punkte brachte der BC Remagen von seiner Bayern-Reise mit an den Rhein, und das, obwohl die Zeichen nicht so gutstanden. Denn Tobias Mund musste bereits samstags im Match gegen TuS Geretsried im 1. Doppel mit Max Stage schon im 1. Satz verletzungsbedingt aufgeben. Dadurch rückte Oliver Schmidt, eigentlich Doppel- und Mixedspezialist, ins Spitzeneinzel, das er aber erwartungsgemäß nicht gewinnen konnte. Dafür punktete das 2. Doppel (Thilo Mund/Oliver Schmidt) mit einem klaren Dreisatzsieg. Und auch das Damendoppel mit Sarah Pinnen/Ina Vermaßen überzeugte in vier Sätzen. Zwischenstand 2:2. Da Nina Becker noch nicht zur Verfügung stand, musste Ina Vermaßen, auch eher im Mixed und Doppel zu Hause, ins Einzel und lieferte dort ein tolles Spiel ab. Erst im 5. Satz musste sie sich geschlagen geben. Es stand 2:3. Max Stage musste im 2. Einzel schon alles aufbieten, um am Ende den 5. Satz, diesen aber mit 11:4 recht deutlich, für sich zu entscheiden und damit zum 3:3 auszugleichen. Ein Punkt war damit schon mal sicher. Das abschließende Mixed mit Pinnen/Thilo Mund hattes es ausgerechnet mit Ex-Europameister Oliver Roth zu tun, der bis dahin in der laufenden Saison noch kein Mixed verloren hatte. Mit 7:11, 11:9, 11:8 und in der Verlängerung mit einem knappen 14:12 setzten sich die Remagener durch und erzielten damit den Siegpunkt zum 4:3.
Am Sonntag ging es dann zum TSV Neuhausen-Nymphenburg. Die Römerstädter waren gewarnt, denn die Münchener Vorstädter hatten am Vortag mit 5:2 ziemlich klar gegen Hofheim gewonnen. Und da Tobias Mund nicht zur Verfügung stand, rückte „Altmeister“ Heiko Weinert höchstpersönlich ins Team und spielte neben Max Stage im 2. Doppel. Mit 8:11, 8:11, 11:9 und 11:13 leisteten sie heftige Gegenwehr, konnten sogar einen Satz für sich verbuchen, gaben am Ende das Match aber ab. Das Damendoppel (Pinnen/Vermaßen) verlor klar in drei Sätzen, und auch das 1. Doppel (Thilo Mund/Schmidt) konnte nur einen Satz für sich entscheiden. Da Ina Vermaßen im Einzel auch nicht punkten konnte, stand es 0:4. Das sah dann doch nach einem Debakel aus. Die beiden Herreneinzel und das Mixed hätten schon alle gewonnen werden müssen, um zumindest noch einen Punkt mitzunehmen. Stage, der ins Spitzeneinzel rücken musste, steuerte mit seinem Dreisatzsieg den ersten Punkt bei. Thilo Mund spielte das für ihn ungewohnte 2. Einzel und verkürzte in einem dramatischen Match mit 14:12 im Entscheidungssatz auf 2:4. Nun lag es wiederrum am Mixed (Pinnen/Schmidt), den 3. Punkt zu holen. Mit 11:5 und 11:7 sah schon alles klar aus, den 3. Durchgang gaben sie aber mit 7:11 ab. Sollte das Spiel doch noch kippen? Nach sehr wechselvollem und ganz engem Spiel behielten sie mit 14:12 dann doch die Oberhand und bescherten dem BCR damit noch einen Punkt. Trotz der Ausfälle konnte sich der BCR weitere drei Punkte gutschreiben und damit den 5. Tabellenplatz erfolgreich verteidigen. Zum erfolgreichen Abschneiden hat vielleicht auch der große Remagener Anhang mit beigetragen, der auch in fremder Halle eine Macht ist.
Am ersten Aprilwochenende bestreiten die Römerstädter ihre letzten Saisonspiele in heimischer Halle. Gegner sind Marktheidenfeld, das punktgleich vor Remagen liegt und der neue Tabellenführer aus Maintal. Läuft es gut, könnte noch der 4. Platz drin sein, mehr aber nicht, denn das Spitzentrio liegt uneinholbar vorne. Mit dem Abstieg hat der BCR nun auch rechnerisch nichts mehr zu tun, so kann die nächste Bundesligasaison in aller Ruhe angegangen werden.
Und auch die 2. Mannschaft um Teamcaptain Annica Rohbeck kann einen großen Erfolg vermelden. Gab es gegen Spitzenreiter und Meister der Oberliga Südwest am Samstag eine knappe 3:5 Niederlage, setzten sich die Remagener am Sonntag gegen Neustadt glasklar mit 7:1 durch und schafften damit in allerletzter Minute den Klassenerhalt. Neben Annica schafften ihre "kleine" Schwester Katharina, Sophie Emig, Leo Johnson, Ansgar Kirste, Oliver Schubert sowie die beiden Neuzugänge Marcus Barsch und Philipp Kaiser genau am letzten Spieltag zum ersten Mal über die "ominöse" Linie zu kommen - getreu dem Motto "Ein gutes Pferd springt nur so hoch wie es muss". Diese Leistung ist vor Allem daher umso höher anzusehen, da das Team oft nicht in Bestbesetzung antreten konnte, auch um unter anderem häufig Ersatz für die Bundesligamannschaft abzustellen.




