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Dass es in den letzten Spielen sehr schwer werden würde, doch noch den Klassenerhalt zu schaffen, war allen klar. Dennoch traten die Remagener mit gedämpftem Optimismus die Reise ins Saarland an, wo samstags die 2. Mannschaft des 1. BC Bischmisheim der Gegner war. Und es ging auch gar nicht mal so schlecht los. Zwar mussten die Damen (Sarah Pinnen/Toni Remakulus) ihr Doppel in drei klaren Sätzen abgeben. Dafür konnten aber sowohl das 2. Doppel (Max Stage/Oliver Schmidt) wie auch das 1. Doppel (Lukas Resch/Thilo Mund) ihre Spiele überzeugend nach Hause bringen zur zwischenzeitlichen 2:1 Führung. Remakulus brachte ihr Einzel nicht durch, dafür erhöhten Pinnen/Mund im Mixed auf 3:2. Der „Trostpunkt“ war damit schon einmal erreicht, für einen doppelten Punktgewinn musste nur noch ein Herreneinzel gewonnen werden. Mit 3:11 und 5:11 begann es für Stage im Spitzeneinzel alles andere als gut. Aber wie so oft kämpfte er sich mit 11:8 und 11:5 wieder heran. Der beim BCR, zumindest in dieser Saison, nicht so sehr beliebte 5. Satz musste die Entscheidung bringen. Nachdem er hier eine 5:1 Führung herausgespielt hatte, sah alles nach einem Sieg aus. Sein Gegner kam aber heran, am Ende hatte Stage mit 10:12 in der Verlängerung das Nachsehen, Spielstand 3:3. Und leider konnte auch Michi Nonn das 2. Einzel nicht holen, am Ende ging das Spiel mit 3:4 verloren. Schade, da wäre durchaus mehr drin gewesen. Da Mitabstiegskonkurrent Offenburg eine sehr deutlich 0:7 Schlappe einstecken musste, keimte erneut Hoffnung für das Sonntagsspiel in Hofheim auf. Positiv zu vermerken ist, dass Lukas Resch, bisher nur im Doppel eingesetzt, gleich das Spitzeneinzel in vier Sätzen holen konnte. Das war´s aber leider für den BCR. Mund/Pinnen schafften es im Mixed noch in den „verflixten“ 5. Satz, Stage/Schmidt lieferten im 2. Doppel eine enge Viersatzpartie ab, leider aber auch hier zugunsten der Taunusstädter, die am Ende mit 6:1 einen zumindest in der Höhe nicht erwarteten klaren Sieg einfuhren. Da zeitgleich Offenburg in Marktheidenfeld, auch nicht unbedingt erwartet, erfolgreich blieb, beträgt der Abstand nunmehr fünf Punkte! Rein theoretisch, aber auch nur theoretisch, wäre da bei zwei Siegen mit mindestens 6:1 zwar immer noch etwas drin, wenn die Badener gleichzeitig keinen einzigen Punkt mehr holen würden. Aber das ist einfach utopisch, denn am letzten Spielwochenende sind keine Geringeren als die beiden führenden Teams der Liga in der Rheinhalle zu Gast. Die Römerstädter sind also sportlich definitiv abgestiegen und werden in der nächsten Saison wohl in der Regionalliga Mitte dem weißen Federball hinterherjagen. Es wäre trotz allem schön für das Team, wenn möglichst viele Fans das Team an den beiden letzten Spieltagen noch einmal richtig anfeuern würden. Gespielt wird Samstag, 22.03. um 15 Uhr gegen TuS Geretsried, TSV Neuhausen-Nymphenburg spielt dann sonntags um 11 Uhr in der Rheinhalle auf.
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Am Karnevalsfreitag war es soweit: Team 2 musste die erste Rückrundenniederlage einstecken. Trotz der Siege von Benedikt Voigt, der sein Einzel gewann und danach "total platt" war und dem überzeugenen Match von Youngster Erik Gebhardt stand am Ende eine 2:6 Niederlage gegen den Tabellenführer beim BSC Güls zu Buche. Da half auch nicht die (moralische) Unterstützung der extra aus Remagen angereisten Fans (was soll man auch sonst an Karneval machen...), sowie unserer ehemaligen Nummer 1 bei den Damen und Herren aus den Regionalligazeiten der 2000er, Anne und Bernd Mockenhaupt, die in Koblenz-Güls wohnen, nicht.
Trotz der Niederlage hat das Team um Captain Nico Klein bereits am dritten Spieltag vor Schluss den Klassenerhalt sicher und somit das selbst ausgegebene Saisonziel erreicht. Nun gilt es für die letzten beiden Spieltage, den in der Rheinlandliga gehaltenen dritten Rang zu verteidigen.
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Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt, so auch beim stark abstiegsgefährdeten BC Remagen. Am Wochenende konnte sich das Team durch einen knappen Sieg gegen Freystadt und eine ebenso knappe Niederlage gegen Marktheidenfeld immerhin drei Punkte gutschreiben lassen. Ob das am Ende reichen wird, werden die letzten beiden Doppelspieltage entscheiden. Der BCR konnte gegenüber dem direkten Konkurrenten Offenburg nur ein Pünktchen gutmachen, denn die Badener verloren zwar zweimal knapp in Leipzig und Jena, erhielten aber in beiden Spielen den begehrten Bonuspunkt bei einer 3:4 Niederlage. Kann der BCR den Vierpunkterückstand noch aufholen? Nichts ist unmöglich, dürfte aber sehr schwer werden.
Aber der Reihe nach. Samstags ging es zunächst gegen den TSV Freystadt. Wurde das Hinspiel deutlich mit 1:6 verloren, entwickelte sich diesmal eine sehr abwechslungsreiche Partie. Toni Remakulus/Sarah Pinnen lagen im ersten recht ausgeglichenen Satz sogar noch leicht in Führung, verloren dann aber irgendwie den Faden und mussten sich in der Verlängerung knapp mit 10:12 geschlagen geben. Die beiden nächsten Durchgänge gingen klar an Freystadt. Zum Glück konnten sich Lukas Resch/Thilo Mund im 1. Doppel in vier Sätzen durchsetzen und zum 1:1 ausgleichen. Max Stage und Oliver Schmidt machten es ihnen nach und holten mit einem Viersatzsieg den nächsten Remagener Punkt. Remakulus konnte in ihrem Einzel zwar einen Satz für sich entscheiden, die anderen gingen aber meist recht klar an Freystadt, Zwischenstand 2:2. Lukas Resch war fürs Spitzeneinzel vorgesehen, war jedoch nach dem Doppel nicht mehr ganz fit, so dass Michi Nonn für ihn einsprang. Er schlug sich auch recht wacker, hatte aber letztlich keine wirkliche Chance. Für den Sieg mussten die beiden letzten Spiele gewonnen werden. Pinnen/Mund hatten dann im Mixed beim 11:9, 11:5 und 11:4 auch keine Probleme, es stand 3:3. Ohne die anderen Partien abzuwerten, das „Spiel des Tages“ lieferte Max Stage im 2. Einzel. Die ersten beiden Sätze sahen beim 9:11 und 7:11 aber alles andere als gut aus. Doch mit einer großen kämpferischen Leistung holte er den 3. Satz mit 13:11 hauchdünn in der Verlängerung. Der 4. Satz ging dann recht klar an den Remagener. Im Entscheidungssatz lag er bereits 5:7zurück, drehte das Match aber noch und ging am Ende als Sieger vom Feld, bescherte mit dem 4:3 Sieg damit dem BCR zwei Punkte.
Sonntags gastierte der TV Marktheidenfeld in der Rheinhalle. Nachdem Remakulus/Pinnen in drei klaren Sätzen das Doppel verloren, und auch Resch/Mund das 1. Doppel im Entscheidungssatz nicht durchbringen konnten, stand es gleich 0:2. Im 2. Doppel von Stage/Schmidt musste die gegnerische Paarung nach 1:1 Sätzen das Spiel verletzungsbedingt aufgeben. Im Dameneinzel kam Remakulus nur im 3. Satz gut ins Spiel und brachte diesen auch mit 11:7 nach Hause. Leider lief es dann aber nicht mehr, Zwischenstand 1:3. Und als sich Nonn im 2. Einzel auch nicht durchsetzen konnte, war ein Sieg schon gar nicht mehr möglich. Aber es gibt ja immer noch das eine Sonderpünktchen, dafür mussten aber das Spitzeneinzel und das Mixed unbedingt gewonnen werden. In einem engen und umkämpften Spiel setzten sich Pinnen/Mund schließlich in drei Sätzen durch. Zeitgleich endete auch das Spitzeneinzel von Stage. Offensichtlich wollte er zum Abschluss dem Publikum noch etwas Spannung bieten. Mit 11:9, 5:11, 9:11 und einem überzeugenden 11:1 ging es erneut in den Entscheidungssatz. Und hier entwickelte sich ein sehr enges Match, dass er am Ende knapp mit 11:9 holen konnte, und damit auch den begehrten einen Punkt. Die insgesamt rund 180 Zuschauenden bekamen an beiden Tagen hochklassiges und spannendes Badminton zu sehen. In der Woche nach Karneval geht´s dann nach Bischmisheim und Hofheim, ehe der BCR am 22./23. März die beiden Spitzenteams aus Bayern zum Showdown in der Rheinhalle empfängt.
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Mit nur einem einzigen Pünktchen musste der BCR vom letzten Doppelspieltag die Heimreise antreten. Dabei hatten sich die Römerstädter deutlich mehr versprochen. Eigentlich sollte Akash Alok an diesem Wochenende sein Debüt geben, aber er ist leider immer noch nicht hier. Dafür schlug Lukas Resch wieder mit auf. Samstags traten die Remagener beim BV Maintal an. Konnte das Hinspiel noch knapp gewonnen werden, gab es nun eine deftige 1:6 Niederlage. Bei den Damen gab am Samstag Annika Konder ihr Debüt in der Bundesliga, da Stammfrau Toni Remakulus noch nicht ganz fit war. An der Seite von Sarah Pinnen gab es jedoch eine glatte Dreisatzniederlage. Im 1. Doppel entwickelte sich ein sehr abwechslungsvolles Spiel. Nach 9:11, 11:9 und 8:11 schien im 4. Satz schon alles zugunsten von Maintal gelaufen. Doch holten Lukas Resch/Thilo Mund einen 2:7 Rückstand auf und retteten sich mit 12:10 in den Entscheidungssatz, der aber leider wieder an Maintal ging. Hoffnung kam auf, als das 2. Doppel (Max Stage/Oliver Schmidt) lediglich den 1. Satz mit 13:11 nur knapp für sich entscheiden, dann aber mit zweimal 11:6 zum 1:2 Zwischenstand verkürzen konnte. Die folgenden Spiele gingen jedoch allesamt an Maintal. Aber da war er wieder: „Der Fluch der 5. Sätze.“ Denn neben dem 1. Doppel konnten sich auch Stage und Leo Johnson in ihren Einzeln im Entscheidungssatz nicht durchsetzen.
Sonntags gastierte der BCR dann in Offenburg. Remakulus war diesmal bei den Damen mit am Start und lieferte zusammen mit Pinnen beim 8:11, 11:8, 11:6 und 11:8 ein super Doppel zur 1:0 Führung ab. Ein sehr enges Spiel legten Mund/Resch im 1. Doppel aufs Feld. Nach 11:8 und zweimal 9:11 holten sie im 4. Satz einen Rückstand auf und entschieden diesen Durchgang nach ständigem hin und her mit 14:12 ganz knapp in der Verlängerung. Im Entscheidungssatz konnten sie beim Stand von 10:8 zwei Matchbälle nicht verwandeln und hatten am Ende mit 11:13 knapp das Nachsehen. Da war er wieder, der verflixte 5. Satz. Das 2. Doppel (Stage/Schmidt) ging glatt in drei Sätzen an die Badener. Remakulus quälte sich anschließend noch im Einzel durch den 1. Satz (6:11), gab dann aber auf. Johnson hatte in seinem Einzel keine Probleme (11:6 und zweimal 11:5), und als Pinnen/Mund auch das Mixed mit 11:6, 11:7 und 11:8 gut nach Hause brachten, musste beim Stand von 3:3 Stage im Spitzeneinzel die Entscheidung bringen. Aber auch dieses Spiel ging in drei Sätzen an Offenburg, so dass dem BCR nur ein einziger Punkt blieb.
In dieser Saison lief es einfach nicht so gut für die Römerstädter. Alleine die Bilanz der 5. Sätze fiel deutlich zuungunsten des BCR aus. Bei etwas mehr Glück hätten dadurch auch einige Spiele mehr gewonnen werden können. Doch Nachkarten gilt nicht, die Remagener geben die Hoffnung aber noch nicht ganz auf und wollen dem Heimpublikum in den letzten Begegnungen noch einmal vollen Einsatz zeigen. Der Klassenerhalt dürfte bei fünf Punkten Rückstand zwar nicht unmöglich, aber doch nur sehr schwer zu realisieren sein. Hinzu kommt noch, dass bei ungünstiger Konstellation auch in der 1. Bundesliga evtl. sogar drei Teams absteigen müssten, das ist dann aber auf keinen Fall zu schaffen.
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Fast hätte es die erste Rückrundenniederlage für "Die Zweite" Mannschaft gegeben, aber am Ende sprang ein Unentschieden und somit eine Punkteteilung beim Tabellenführer aus Betzdorf heraus.
Knappe Siege gab es dabei für Mila Schlepp im Dameneinzel und mit 21:19 im dritten Satz für die Oldies Oliver Schubert und Heiko Weinert im 1.HD, so dass man eher von einem Punktgewinn als von einem Punktverlust sprechen muss.
Mit 7:1 Punkten aus der Rückrunde ist das Team um Captain Nico Klein nun so etwas wie die "Mannschaft der Stunde" in der Rheinlandliga.




