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Fast hätte es die erste Rückrundenniederlage für "Die Zweite" Mannschaft gegeben, aber am Ende sprang ein Unentschieden und somit eine Punkteteilung beim Tabellenführer aus Betzdorf heraus.
Knappe Siege gab es dabei für Mila Schlepp im Dameneinzel und mit 21:19 im dritten Satz für die Oldies Oliver Schubert und Heiko Weinert im 1.HD, so dass man eher von einem Punktgewinn als von einem Punktverlust sprechen muss.
Mit 7:1 Punkten aus der Rückrunde ist das Team um Captain Nico Klein nun so etwas wie die "Mannschaft der Stunde" in der Rheinlandliga.
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Bei einem Ranglistenturnier in Mülheim/Ruhr am ersten Februar-Wochenende starteten vier Spieler*Innen der Jugendabteilung des BCR in das neue Wettkampfjahr. Seit einigen Jahren sind solche Ranglistenturniere bundesoffen, so dass man sich auch gut mit Teilnehmenden anderer Landesverbände messen kann. Neben weiteren guten Platzierungen standen gleich fünfmal Aktive des BC Remagen auf dem Treppchen. Ganz nach oben schaffte es Charlotte Haevescher mit Partner Sören Schmidt (TB Andernach) im Mixed U15. Beide machten ohne Satzverlust einen „Durchmarsch.“ Und wäre das noch nicht genug, konnte Charlotte auch im Doppel zusammen mit Imani Fasel (BC Westerwald) nun in der jetzt höheren Altersklasse nach souveränen Spielen den Turniersieg erringen. Beide wurden ihrer Favoritenrolle damit voll gerecht. Im Einzel trafen beide im Spiel um Platz fünf aufeinander, wobei Charlotte mit einem knappen Dreisatzsieg vom Feld ging.
Luna Haevescher schaffte im Einzel U11 nach nur einer Niederlage einen hervorragenden 2. Platz. Außerdem startete sie zusammen mit Vereinskamerad Robin Becker eine Altersklasse höher im Mixed U13. Robin war hier der starke Partner an ihrer Seite und konnte seine Qualitäten als Führungsspieler einbringen und ausbauen. Für das erste gemeinsame Turnier ein toller Erfolg, die beiden haben gut harmoniert. Platz drei war der verdiente Erfolg der beiden. Im Einzel konnte sich Robin in einem spannenden Dreisatz-Match dank mentaler und körperlicher Anstrengung ebenfalls Platz drei sichern.
Mit dabei war noch Erik Gebhardt. Im Doppel U17 mit Sören Schmidt und im Mixed U19 mit Judith Rühle (beide TB Andernach) landete er auf den Plätzen 7 und 6. In der höheren Altersklasse U19 konnte sich Erik bis zum Viertelfinale durchspielen, dann war aber Ende. Gerade in den höheren Altersklassen ist die Konkurrenz besonders stark besetzt, weil hier auch schon Spieler*Innen aus höheren Ligen mit dabei sind. „Chefcoach“ Heiko Weinert hatte höchstpersönlich die Betreuung am Samstag übernommen, während Erik Gebhardt seine Teampartner bei Bedarf am Sonntag gecoacht hat. Der Nachwuchs steht also in den Startlöchern und wartet gespannt auf höhere Aufgaben.
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Bei den diesjährigen Deutschen Meisterschaften, die erstmals (hervorragend!) im niedersächsischen Cloppenburg stattfanden, gab es diesmal für die Athleten des BC Remagen nicht viel zu holen. Gab es in den letzten Jahren einige Achtelfinalteilnahmen, war diesmal spätestens in der zweiten Runde Schluss. Mal lag es an den (zu) starken Gegnern, so hatte es z.B. Antonia Remakulus nach einem Sieg in der ersten Runde mit der WM-Teilnehmerin Gloria Poluektov zu tun, mal konnte die Leistung nicht wie erhofft abgerufen werden, mal war es richtig knapp. So verlor Thilo Mund mit Partner Julian Lohau von NRW Zweitligisten SpVgg Sterkrade in der zweiten Runde im dritten Satz in der Verlängerung gegen Fritz Binus / Fynn Ohliger (TV Refrath, ebenfalls 2. Liga Nord).
Bereits in der ersten Runde mussten Thilo Mund im Einzel, beiden Damendoppel – Antonia Remakulus mit Alena Krax (Maintal) und Sarah Pinnen mit Zufallspartnerin Sina Otto aus Jena – sowie das Gemischte Doppel Thilo Mund und Sarah Pinnen die Segel streichen.
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Nach dem gelungenen Rückrundenauftakt konnte die Reservemannschaft um Nico Klein auch im dritten Spiel einen 6:2 Erfolg verbuchen.
Für die kurzfristig ausgefallenen Ben Baier und Oliver Schubert sprangen die Brüder Benedikt und Julian Voigt ein – und hielten sich schadlos! Dazu erneut noch je zwei Siege für Sarah Sass und Nico Klein und „schon“ war der Sieg gegen die sympathische Truppe aus Heimbach-Weis perfekt.
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Auch der Einzelspieltag am letzten Wochenende brachte dem BCR keine Punkte ein. Bei der Zweitvertretung von Dortelweil gab es mit 1:6 eine etwas zu deutliche Niederlage. Das Damendoppel mit Toni Remakulus/Sarah Pinnen konnte lediglich im 3. Satz mithalten, verlor aber auch diesen etwas unglücklich mit 11:13. Beim 1. Doppel (Max Stage/Thilo Mund) keimte Hoffnung auf, da beide den 1. Satz mit 11:7 heimbrachten. Die folgenden Durchgänge gingen aber teils sehr knapp an Dortelweil, Zwischenstand 0:2. Spannend wurde es im 2. Doppel (Oliver Schmidt/Sebastian Strödke). Beim 5:11, 11:8 und 13:11 holten sie eine Satzführung heraus. Im 4. Satz lagen beide durchweg zurück, so dass der 5. Satz die Entscheidung bringen musste. Den mehrfachen Rückstand holten sie auf und wehrten beim Zwischenstand von 7:10 gleich drei Matchbälle ab, am Ende blieben die Hessen aber auch hier mit 12:10 erfolgreich. Erneut keimte Hoffnung auf, als Toni Remakulus im Dameneinzel mit 11:8, 8:11, 11:7, 8:11 und 11:9 einen knappen Fünfsatz-Sieg zum 1:3 Zwischenstand einfuhr. Aber das war es dann auch für die Römerstädter. Max Stage hielt zwar ganz gut mit, musste sich aber am Ende in drei Sätzen geschlagen geben. Sollte jetzt zumindest noch der eine mögliche Punkt geholt werden, hätten die beiden abschließenden Spiele gewonnen werden müssen. Strödke unterlag im 2. Einzel aber in drei Sätzen. Das Mixed (Mund/Pinnen) kam nach dem 6:11 im 1. Satz jetzt besser ins Spiel und verlor den zweiten erst knapp in der Verlängerung. Anschließend konnten beide insgesamt vier Satzbälle nicht durchbringen und gaben auch diesen Durchgang mit 14:15 an Dortelweil ab. Auch in diesem Spiel wäre bei etwas Glück ein Pünktchen durchaus drin gewesen.
Jetzt wird es wirklich eng für den BCR. Der Rückstand auf das direkt davor platzierte Team aus Offenburg beträgt zwar nur drei Punkte, allerdings könnte auch der drittletzte Tabellenplatz noch den Abstieg bedeuten, falls keiner aus der 2. Liga sein Aufstiegsrecht wahrnehmen sollte. Darüber liegen gleich drei Teams punktgleich, hier beträgt der Abstand aber schon sieben Zähler. Es bleibt sicher spannend, wird am Ende aber eine ganz enge Kiste werden.




